Deutscher Amateur-Radio-Club e.V
Ortsverband Husum M04
MP1 Kurzwellenantenne .Eine gute Portabel oder Urlaubsantenne
Ein guter Kompromiss für portabel , Urlaub oder unterwegs dürfte auch die MP1 - Antenne von QRP-Project sein. Ich habe damit während eines Reha-Aufendhalts in Bad-Malente in Ostholstein sehr gute Erfahrungen sammeln können. Die Antenne war am Balkongeländer im 2. Stock befestigt.Die Zuleitung zu meinen TRX besatnd aus 8 meter RG58. An dem Antennenanschluss hatte ich das Kabel mit circa 10 Windungen (12 cm Durchmesser) als Mantelwellensperre versehen. Die Antenne lies sich herrvorragend auf allen Bändern abstimmen. Mit nur 2-3 Watt Ausgangsleistung vom FT817 gelangen mir viele Verbindungen Innerhalb und außerhalb Europas in den Betriebsarten Telefonie, PSK31 und SSTV. Überwiegend habe ich auf 20 meter gearbeitet. Doch auch auf 40 und 80 meter kamen viele QSOs zustande. Für alle Selbstbauer, oder die es werden wollen, habe ich hier noch eine Anleitung im Internet gefunden, die es gestattet sich diese doch recht intetressante Antenne nachzubauen.
Einfacher Nachbauanleitung einer
MP1 Kurzwellen Antenne..
Für den Urlaub und unterwegs
eine sehr gute Wahl.
Google
Auf Grund der guten Erfahruingen, die ich im letzen Jahr mit der MP1-Antenne gemacht hatte, haben  mein Freund Odo DG8LO und ich darüber diskutiert, ob wir uns die Antenne aus der Vereinigten Staaten zusenden lassen sollten. Dann reifte allerdings die Idee, diese Antenne doch mal mit den uns gegebenen Möglichkeiten "nachzubauen". DG8LO der Odo ist ein prädestienierter Feinmechaniker und Maschinenbauer mit einer gut ausgerüsteten Hobbywerkstatt im Hause. Nach den gedanklichen Vorgaben der Originalantenne wurde  ans Werk gegangen , gezeichnet, berechnet und entworfen. Dann ging es an die praktischen Arbeiten. Das notwendige Material wurde beschafft und unser Feund Odo stellte sich an die Drehbank. Kunstoff-, Alluminium-, und Messingteile mußten gedreht und gefräßt werden.Wir hatten vor, 2 Antennen zu fertigen.Doch erst mußten noch einige kleine mechanische Hürden genommen werden.  Die Wicklung der verstellbaren Antennenspule wurde aus Alluminiumschweissdraht gewickelt auf einem Spulenkörper der als ganzes, aus einem Polyamidstück gedreht wurde. Für den Kontaktring kam dann wieder Beryllium-Federbronce zum Einsatz. Zu erhalten bei einem großen Elektronikversender in Süddeutschland. Damit alle Teile mit internationalen Standardteilen austauschbar waren wurden die unteren Antennenstäbe mit 3/8 " Gewinde versehen. Hierzu  mußte auch die Antennenbuche mit dem PL-Anschluß komplett aus einem Stück Messingvollmaterial gedreht und gefräßt werden. Die Isolierung der Durchführung besteht aus Teflon. Unsere Antenne sollte auch auf 80 meter funktionieren und so mußte eine zusätzliche Verlängerungsspule gefertigt und eingemessen werden. Gewickelt wurde sie auf dickwandigem GFK-Rohr mir entsprechendem Aluminium-Drehteilen.Für die Wicklung wurde CU-Lackdraht mit 1 mm Stärke verwendet. Hier mußten div. Versuche gemacht werden um die richtige Induktivität zu bestimmen. Für die ausziehbare Telekopantenne hatte ich das Glück, 10 stück CB-Telekopantennen bei einem Internetauktionshaus zu erwerben. Odo fertigte die ensprechen Adapterstücke aus Aluvollmaterial. Da unsere "Urlaubsantenne" eigendlichen den gesammten KW und UKW bereich abdecken sollte entschlossen wir uns noch 2 kleine Strahler für 2m  und 70cm vorzusehen. Eine 4mm Aluminiumschweisselektrode mit einer gedrehten Verlängerungshülse ermöglichte uns einen einfachen Lambda 1/4 Strahler für die beiden UKW-Bänder herzustellen. Die Mechanik war kein Problem, aber eines hatten wir nicht bedacht. Bei den Impedanzmessungen im UHF / VHF Bereich stellte sich recht schnell heraus, das die "Durchführungskappazität" des Antennenfußes mit der UHF-Buchse eine zu große Kappazität hatte. Hier wird demnächst noch etwas geändert (neuer Durchführungsfuß mit Kabelanschluss). Bei den Testversuchen im Kurzwellenbereich konnten keine schlechteren Ergebnisse wie mit den "Original" festgestellt werden. Uns ging es in erster Linie auch nur darum, zu sehen ob es möglich wäre so eine Antenne auch "sauber" selber herzustellen für den eigenen Bedarf. Inzwischen sind mit der Portabel-, Mobilantenne eine ganze Menge QSOs auf allen möglichen Bändern gefahren worden. So macht Amateurfunk Spass. Mein besonderer Dank gilt noch einmal Odo,  DG8LO, ohne den dieses Selbstbauauprojekt nicht möglich gewesen wäre.
Superior Ham Radio Antennas by W6MMA
 
Der deutsche Vertrieb bei QRP project
Mp1 auf Stativfuss für
portabelzwecke
LED-Feldstärke-Messgerät
braucht eigendlich jeder Funkamateur
Sehr hilfreich beim
Antennenabgleich
aufgeschraubt, an der einen Seite kommt die Mantelwellensperre (ca 10 Windungen RG58 auf Ferritringkern) und auf der anderen Seite vom T-Stück kommt eine Induktivität nach Masse. Das sah so aus, das in einem PL-Stecker ein Stück Polyamid reingedreht wurde (10mm Durchmesser). Darauf kam eine Wicklung aus 1 mm Cul. 12-14 Windungen eng an eng und durch die Mitte zurückgeführt zum Anschlussstift.Die  Induktivität beträgt knapp 1 uH. Damit stieg der Fußpunktwiderstand beim 40 Meter Band auf 45-48 Ohm, daraus resultiert eine gute Anpassung, die Antenne wird viel schmalbandiger bei der Abstimmung (die Güte steigt) und vor allem Dinge n stieg die Feldstärke um zum Teil bis zu 20 % an. Auf den Bänder ab 20 Meter aufwärts war die Anpassung auch wesentlich besser. Nur auf dem 80 Meter Band war die Anpassung mit der zusätzlichen Verlängerungsspule nicht so gut . Meine Erkenntnisse habe ich auch Peter Zenker vom QRP-Projekt in Berlin mitgeteilt.Von dort erhielt ich den Hinweiss, das OM Peter schon vor einem Jahr seine Beta Match aufgebaut hatte. Er verwies auf einen Artikel beim QRP-Forum.Peter erteilete die Genehmigung diesen Hinweiss hier mit reinzustellen. Ich habe hier sowohl die Fotos meiner Version, als auch die vom Peter Zenker. Wer weitere Informationen braucht, der schreibe mir eine E-mail.
 
Peter Zenker schreibt dazu : Einige Benutzer berichteten, das sie unter ganz besonderen Umständen die MP1 nicht vernünftig abgestimmt bekommen. Ich habe ein wenig herum experimentiert und folgendes gefunden:
Das ganze Gebilde passt in das Fuchskreisgehäuse und kann direkt auf den MP-1 Fuß geschraunbt werden :
Bei bestimmten Erdverhältnissen geht die Länge des Koaxkabels ungewohnt stark auf die Abstimmung ein, gleichzeitig bewegt sich der Fußpunktwiderstand bei der Resonanzfrequenz in der Gegend von 20-25 Ohm. Das ganze konnte ich besonders auf 40m beobachten, auf den höheren Bändern eigentlich noch nicht. Die Lösung 4 10m lange Radials zu benutzen widerstrebt mir ein wenig, weil damit der Hauptvorteil der MP1 konterkariert wird. Ich habe eine andere Lösung gefunden, die auch bei extremen Verhältnissen immer auf Anhieb funktioniert hat: Ein Beta-Match direkt an den Fußpunkt und direkt dahinter eine Mantelwellensperre.

Das Beta Match ist eine 1,1uH Induktivität. Bei mir: 14 Windungen 1,0mm CuL auf T80-2 direkt auf die SO239 Buchse gelötet. Die Mantelwellensperre besteht aus 10 Wdg RG58 auf einem FT140-43 Ferrit
Hier kommt meine Version mit PL-Adapter : Vom Prinzip her ist es genau das gleiche. Je nach Möglichkeit sind beide Versionen in Betracht zu ziehen, 
Antennenfuß, Mantelwellensperre, T-Stück und Anpassadapter
Fertig montiert zum Betrieb von 40- 6 Meter
Der Anpassadapter gefertigt aus einem PL259 Stecker mit einem Spulenkörper und Cul.-Draht Wicklung ca 1uH. Nacher eingschrumft mit Schellpack Schrumpfschlauch.
Mittlerweile ist die MP1 Antenne nun schon ein paar Jahre hier im Einsatz und es wurden viele schöne QSOs in alle Welt gefahren überwiegend immer QRP mit dem FT817 und fast immer in der Betriebsart Telefonie. Aber wie es ist, es gibt nichts , was man vielleicht nicht doch noch verbessern kann. Mir war schon bekannt, das der Fußpunktwiderstand der Antenne auf keinen Fall 50 Ohm ist sondern je nach Frequenz und gegengewicht niedriger als 50 Ohm. Trotzdem war es ab dem 20 Meter Band aufwärts fast immer möglich ein SWR von kleiner 1,5 einzustellen. Auch mein SWR-Analyser der FA-Berlin zeigte hier immer gute Werte und einwandfreie Anpassung. Doch was ist mit der Resonanzfrequenz der Antenne ?. Ein alter Hut ist, dass Resonanz und optimale Anpassung nur dann zusammenfallen, wenn keine Induktiven oder kakazitiven Blindanteile vorhanden sind. Hier mußte also etwas nicht stimmen. Die MP1 wurde neu auf Resonanz vermessen bei 14,2 Mhz und siehe , dann war das SWR schlechter als 2,5. Also liegt der Fußpunktwiderstand unter 20 Ohm. Dadurch, dass man jetzt einfach die Schiebespule verändert und auf bestes SWR abgleicht, bekommt man zwar die Anpassung recht gut hin durch induktive oder kappazitive Blindkomponenten aber die Resonanz ist pfutsch. Deutlich auch bei der Messung der Feldstärke zu merken, hier fällt die Fedstärke ab aber das SWR wird gut. Also mußte etwas geschehen. Antenne auf Resonanz bringen und und dann die niedrige Impedanz auf  50 Ohm hochtransformieren. Das kann man mit einem Anpassgerät machen, aber es geht auch einfacher. Die Idee dazu war vom Prinzip her die klassische Gammaanpassung am Speisepunkt der Antenne. Bei uns wurde das sehr einfach gelöst. Am Antennenfuß wird ein PL-T-Stück
Feldstärke Messen
.....Die Mp1 als Portabel / Mobilantenne im Einsatz .....
Verbesserung der Anpassung und Abstrahleigenschaften der Mp1-Antenne
Eigene Erfahrungen mit Aufbau und Betrieb einer abstimmbaren Allband Mobilantenne
von 80 bis 10 meter (2m - 70 cm)
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